ÜBER UNS
Wir sind der Fachbereich GLOBAL der NaturFreunde Baden-Württemberg e.V.
Wir setzen uns für eine globale soziale und ökologische Gerechtigkeit ein. Wir engagieren uns für globalen Klima- und Umweltschutz, Geschlechtergerechtigkeit sowie Kinder- und Jugendrechte. Gemeinsam mit unseren Partnern bilden wir eine starke Gemeinschaft für nachhaltige Entwicklung und internationale Zusammenarbeit. Seit vielen Jahren fördern wir Partnerschaften und Projekte, schaffen Bewusstsein für globaleHerausforderungen und entwickeln Lösungen für eine gerechtere Welt. Egal ob jung oder alt, lokal oder global – nachhaltiges Engagement ist für alle da.
Macht mit und werdet ein Teil unserer Bewegung!
ÜBER UNS | MITMACHEN UND UNTERSTÜTZEN
Aktuelle Themen
Liebe NaturFreundinnen und NaturFreunde, liebe Interessierte,
ein ereignisreiches Jahr mit vielen Begegnungen und Gesprächen liegt hinter uns. Mamadous Vortragsreise, die unter dem Motto „Ökologische Kinderrechte – Zukunft sichern, Generationen verbinden“ stand, ist auf sehr gute Resonanz gestoßen und neue Kontakte haben sich ergeben. Hier ein großes Dankeschön an die Ortsgruppen, die so engagiert mitgearbeitet haben. Ohne euch wäre so eine Vortragsreise nicht möglich.
Der Fachbereich Global sieht seinen Tätigkeitsbereich hauptsächlich in zwei Bereichen:
– Unterstützung für die Projekte unserer Partner und Partnerinnen im Globalen Süden zu organisieren.
– Themen zur globalen (Klima-)Gerechtigkeit auf die Agenda in Deutschland bringen durch Information, Aufklärung, Fortbildung, politisches Engagement, Vernetzung und Dialog.
Menschenrechte, Frieden und globale Gerechtigkeit gehören zusammen.
Daher ist ein Skandal, dass im Europa-Parlament die konservativen Parteien (EVP, CDU u.a.) gemeinsam mit den (Neo-)Faschisten für eine Abschwächung des Lieferkettengesetzes gestimmt haben. Somit werden elementare Menschenrechte mit Füßen getreten.
Die Herausforderungen sind nicht kleiner geworden: sowohl was unsere Umwelt als auch die (gesellschafts-)politische Entwicklung betrifft. Es ist unsere feste Überzeugung, dass eine gerechte Welt nur durch solidarisches Handeln erreicht werden kann.
In diesem Sinne bitten wir euch alle, unsere Arbeit im Fachbereich GLOBAL auch im nächsten Jahr aufmerksam und kritisch zu begleiten, mit euren Beiträgen zu unterstützen und für unsere Kampagne zu werben.
Menschenrechte, Frieden und globale Gerechtigkeit sind die ureigensten Themen der NaturFreunde.
Wir wünschen euch und euren Liebsten eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Start in ein neues Jahr voller Hoffnung, Tatkraft und gemeinsamer Erfolge!
Bleibt alle gesund, friedensbewegt und der Arbeit im Fachbereich GLOBAL verbunden!
Berg frei und kellé!
Ursel Georg und Herbert Knienieder
Fachbereich GLOBAL
NaturFreunde Baden-Württemberg e.V.
Neuer Rundbrief veröffentlicht
Mit diesem Rundbrief verabschieden wir uns ins neue Jahr und geben einen Einblick in unsere aktuellen Themen, Projekte und Aktionen im Fachbereich GLOBAL. Der Rundbrief zeigt wieder mal auf, was wir gemeinsam bewirken können, für mehr globale Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz.
Für alle, die noch nicht auf dem Verteiler stehen: Hier könnt ihr euch für den vierteljährlichen Rundbrief anmelden.
Viel Spaß beim Lesen und gerne Weiterleiten!
Für eine Rohstoffwende in Baden-Württemberg – Wir machen mit!
Der F
Rohstoffgewinnung im Tagebau @ Pixabayachbereich GLOBAL ist Teil des vom DEAB (Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg) initiierten Netzwerks Rohstoffgerechtigkeit Baden-Württemberg. Gemeinsam mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Partnern setzen wir uns dafür ein, dass das Land seiner Verantwortung im Umgang mit metallischen Rohstoffen gerecht wird. Im Netzwerk fördern wir Austausch, Fortbildung und gemeinsame Aktionen – und entwickeln politische Forderungen, die wir an die Landesregierung herantragen. Unser gemeinsames Ziel: mehr globale Gerechtigkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen.
Das Netzwerk hat ein umfassendes Forderungspapier erarbeitet, das deutlich macht: Der aktuelle metallische Rohstoffabbau führt weltweit zu massiven Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und unfairer Verteilung von Gewinnen und Lasten. Die Landesstrategie Ressourceneffizienz 2024 greift diese globalen Ungerechtigkeiten nur unzureichend auf. Baden-Württemberg – wirtschaftsstark und rohstoffarm – trägt jedoch eine besondere Verantwortung und kann eine Vorreiterrolle bei der Rohstoffwende einnehmen.
Das Netzwerk Rohstoffgerechtigkeit Baden-Württemberg fordert daher eine konsequente Rohstoffwende: Dazu gehören die Senkung des Rohstoffverbrauchs, verbindlich nachhaltige öffentliche Beschaffung, Unterstützung der Unternehmen bei Sorgfaltspflichten, Einrichtung eines Runden Tisches „Rohstoffwende“, der Ausbau von Bildungsangeboten sowie starke internationale Kooperationen. Ziel ist ein fairer, nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen, der Menschenrechte schützt, Umwelt zerstört und globale Gerechtigkeit fördert.
Hier könnt ihr das Forderungspapier downloaden und gerne auch verbreiten.
Vortragsreise von Mamadou Mbodji
Ökologische Kinderrechte stärken
Über zwei Wochen lang war Mamadou Mbodji, Vizepräsident der NaturFreunde Internationale und Präsident des Netzwerkes der afrikanischen NaturFreunde, auf Einladung des Fachbereichs GLOBAL in Baden-Württemberg unterwegs – mit einem Abstecher nach Wiesbaden. Unter dem Titel „Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt“ sprach er an Schulen, Hochschulen und NaturFreunde-Häusern über die enge Verbindung von Klimakrise, Gerechtigkeit und Kinderrechten. Ein besonderes Highlight der Reise war der Fachvortrag an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen, wo Mamadou Mbodji mit Studierenden über „Klimakrise und Gerechtigkeit – Lehren aus dem Globalen Süden“ diskutierte. Der Austausch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, die globale Perspektive in Bildungs- und Umweltarbeit einzubeziehen.
In seinen Vorträgen machte Mamadou Mbodji deutlich, dass die Klimakrise auch eine Krise der Menschenrechte ist – und dass insbesondere Kinder und Jugendliche im globalen Süden unter den Folgen leiden. Dürren, Ernteausfälle und Umweltzerstörung gefährden ihre Entwicklungschancen, ihre Gesundheit und letztlich ihr Recht auf eine lebenswerte Zukunft. Ein herzlicher Dank geht an alle, die diese Reise mitorganisiert, begleitet und unterstützt haben! Sie hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, Aufmerksamkeit für Klimagerechtigkeit und ökologische Kinderrechte zu schaffen – und gemeinsam Verantwortung für die Zukunft der jungen Generation zu übernehmen.
Hier könnt ihr euch den ausführlichen Bericht zur Reise anschauen:
Mangroven für das Klima – Dank eurer Unterstützung!
Regeneration der Mangroven in Gandiol (Senegal)
Das Projekt zur Regeneration konnte 2024/25 erfolgreich umgesetzt werden – trotz großer Herausforderungen durch klimatische Bedingungen und Hochwasser.
Start und Vorbereitung:
Im August 2024 wurden geeignete Flächen in den Dörfern Keur Barka und Geumbeul ausgewählt. Anschließend fanden Workshops zur Klimabildung mit über 200 Teilnehmenden statt – darunter viele Frauen, Fischer:innen, Imker:innen und Schüler:innen. Die Kinder setzten sich besonders engagiert mit dem Klimawandel auseinander und erklärten, die neuen Mangrovenpflanzungen zu schützen.
Aufforstung in zwei Phasen:
Die erste Pflanzphase im November 2024 musste wegen außergewöhnlich hoher Wasserstände verkürzt werden. Statt der geplanten 45.000 Mangroven-Setzlinge („Propagulen“) konnten zunächst nur rund 12.400 gepflanzt werden.
Doch im Juni 2025 gelang die zweite große Pflanzaktion: Mit 13 Pirogen, über 80 Sammler:innen und mehr als 340 Freiwilligen wurden über 33.000 neue Mangroven in Keur Barka und Geumbeul gesetzt.
Ergebnisse und Ausblick:
Beide Standorte zeigen bereits gute Anwuchsraten. In Keur Barka wurden zum Schutz der jungen Pflanzen Zäune errichtet, die nach der Regenzeit weiter verstärkt werden müssen.
Finanzen:
Insgesamt wurden dank Spenden rund 27.000 € eingesetzt – ein wertvoller Einsatz für Natur und Mensch.
Trotz aller Herausforderungen war das Projekt ein Erfolg: Es stärkt den Klimaschutz, verbessert die Lebensgrundlagen der Dorfgemeinschaften und zeigt, wie Umweltbildung, lokale Verantwortung und internationale Solidarität Hand in Hand gehen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Spender:innen, die diese Arbeit möglich machen!
Neues aus dem Umwelt- und Ausbildungszentrum
Die Rolle von Frauen in „grünen Berufen“ ist für den ökologischen Wandel und die nachhaltige Entwicklung von grundlegender Bedeutung. Jüngst konnten 80 Mädchen am Zentrum im Gartenbau ausgebildet werden. Aktuell können die Mädchen die folgenden Berufe erlernen: Informatik, Gartenbau, Nähen, Gastronomie und Friseur. Die Ausbildung ist Teil eines Projektes, das von der französischen Entwicklungsagentur, Plan International und der Senegal Academy gefördert wird. In weniger als zwei Monaten konnten die Auszubildenden eine Vielzahl an Kenntnissen erwerben und am Ende ein staatliches Zertifikat erwerben. Ein toller Erfolg!
Mehr zum Zentrum hier

























